Städtisches Gymnasium Bergkamen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Städtisches Gymnasium Bergkamen ==
== Allgemeines ==


Das '''Städtische Gymnasium Bergkamen '''ist das einzige Gymnasium der Stadt Bergkamen, Kreis Unna. Es befindet sich seit 1969 an der [[Hubert-Biernat-Straße]] 1 im Ortsteil [[Weddinghofen]].
Das '''Städtische Gymnasium Bergkamen '''ist das einzige Gymnasium der Stadt Bergkamen, Kreis Unna. Es befindet sich seit 1969 an der [[Hubert-Biernat-Straße]] 1 im Ortsteil [[Weddinghofen]].
== Geschichte der Schule ==


=== Gründung und Baugeschichte (1965-1979) ===
=== Gründung und Baugeschichte (1965-1979) ===
Im Zuge der bevorstehenden Gründung der Stadt Bergkamen im Jahr 1966, wurde im Vorfeld dem Wunsch vieler Bergkamener Eltern und Schülern entsprochen, ein Gymnasium innerhalb des neuen Stadtgebiets einzurichten. Bis dahin mussten Bergkamener Gymnasiasten den Weg nach Dortmund, Lünen oder Werne antreten.
Im Zuge der bevorstehenden Gründung der Stadt Bergkamen im Jahr 1966, wurde im Vorfeld dem Wunsch vieler Bergkamener Eltern und Schülern entsprochen, ein Gymnasium innerhalb des neuen Stadtgebiets einzurichten. Bis dahin mussten Bergkamener Gymnasiasten den Weg nach Dortmund, Lünen oder Werne antreten.


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Nichtsdestotrotz blieb der Wunsch nach eigenen, festen Räumlichkeiten bestehen. 1968 konnte dann schließlich, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen die nötigen Mittel zur Verfügung hatte, mit dem Bau des ersten Abschnitts (heutiger B-Trakt) an bis heute bekannter Stelle, der [[Hubert-Biernat-Straße]] 1 begonnen werden. Der für den Beginn des Schuljahres 1969/70 geplante Bezug des Gebäudes verzögerte sich allerdings, da das Gebäude erst nach den Herbstferien bezogen werden konnte. So opferten Schüler und Lehrer ihre Ferien und halfen bei der Ausstattung des neuen Gebäudes. Über diesen Einsatz wusste auch der Hellweger Anzeiger zu berichten. Parallel dazu wurde auch die Turnhalle I errichtet. Allerdings verfügte der erste Bauabschnitt über lediglich 11 Klassenräume, obwohl es bereits 13 Klassen gab, so musste schlussendlich wieder zum Teil auf die „Baracken“ zurückgegriffen werden.
Nichtsdestotrotz blieb der Wunsch nach eigenen, festen Räumlichkeiten bestehen. 1968 konnte dann schließlich, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen die nötigen Mittel zur Verfügung hatte, mit dem Bau des ersten Abschnitts (heutiger B-Trakt) an bis heute bekannter Stelle, der [[Hubert-Biernat-Straße]] 1 begonnen werden. Der für den Beginn des Schuljahres 1969/70 geplante Bezug des Gebäudes verzögerte sich allerdings, da das Gebäude erst nach den Herbstferien bezogen werden konnte. So opferten Schüler und Lehrer ihre Ferien und halfen bei der Ausstattung des neuen Gebäudes. Über diesen Einsatz wusste auch der Hellweger Anzeiger zu berichten. Parallel dazu wurde auch die Turnhalle I errichtet. Allerdings verfügte der erste Bauabschnitt über lediglich 11 Klassenräume, obwohl es bereits 13 Klassen gab, so musste schlussendlich wieder zum Teil auf die „Baracken“ zurückgegriffen werden.


m Schuljahr 1970/71 waren die Klassen mit 44 Schüler überfüllt, die Schule forderte eine Klassenteilung, doch die Absage des Landes kam mit einer wohlbekannten Begründung: Lehrermangel. Im Mai 1971 war dann endlich auch der zweite Bauabschnitt (C-Trakt) bezugsfertig. Hierin befanden sich das Lehrerzimmer, 15 Klassenräume und das Sprachlabor.
Im Schuljahr 1970/71 waren die Klassen mit 44 Schüler überfüllt, die Schule forderte eine Klassenteilung, doch die Absage des Landes kam mit einer wohlbekannten Begründung: Lehrermangel. Im Mai 1971 war dann endlich auch der zweite Bauabschnitt (C-Trakt) bezugsfertig. Hierin befanden sich das Lehrerzimmer, 15 Klassenräume und das Sprachlabor.


1973 legte dann der erste Abiturjahrgang das Reifezeugnis am Bergkamener Gymnasium ab. Im selben Jahr konnte der dritte Bauabschnitt (A-Trakt nebst PZ) bezogen werden. Das gesamte Bauvorhaben (A-, B-, C-Trakt + Turnhalle I) kostete das Land Nordrhein-Westfalen über 10 Millionen D-Mark. Kein Wunder, dass sich da auch der damalige Landesfinanzminister Wertz ein Bild von der Lage vor Ort machte. Seine Ankunft mit einem Hubschrauber sorgte für ein großes Echo, auch in der örtlichen Presse. In diesem Jahr übernahm dann auch die Stadt Bergkamen die Trägerschaft des Gymnasiums und baute als „Willkommensgeschenk“ die Turnhalle II.
1973 legte dann der erste Abiturjahrgang das Reifezeugnis am Bergkamener Gymnasium ab. Im selben Jahr konnte der dritte Bauabschnitt (A-Trakt nebst PZ) bezogen werden. Das gesamte Bauvorhaben (A-, B-, C-Trakt + Turnhalle I) kostete das Land Nordrhein-Westfalen über 10 Millionen D-Mark. Kein Wunder, dass sich da auch der damalige Landesfinanzminister Wertz ein Bild von der Lage vor Ort machte. Seine Ankunft mit einem Hubschrauber sorgte für ein großes Echo, auch in der örtlichen Presse. In diesem Jahr übernahm dann auch die Stadt Bergkamen die Trägerschaft des Gymnasiums und baute als „Willkommensgeschenk“ die Turnhalle II.
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Alle diese Persönlichkeiten haben die Schule auf ihre Weise geführt und geprägt. Wir hoffen weiterhin auf eine starke und gelungene Führung durch die aktuelle Schulleitung und durch andere Persönlichkeiten in der Zukunft.
Alle diese Persönlichkeiten haben die Schule auf ihre Weise geführt und geprägt. Wir hoffen weiterhin auf eine starke und gelungene Führung durch die aktuelle Schulleitung und durch andere Persönlichkeiten in der Zukunft.
[[Kategorie:Schulen]]
[[Kategorie:Gymnasium]]