Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Geschichte der St.-Elisabeth-Kirche beginnt im '''frühen 20. Jahrhundert''', als Bergkamen durch den Bergbau schnell anwuchs. Mit den neuen Zechen kamen viele katholische Arbeiterfamilien in den Ort – und damit der Bedarf nach einer eigenen Pfarrkirche im entstehenden Bergkamen-Mitte. In den '''1920er-Jahren''' wurde an heutiger Stelle die erste St.-Elisabeth-Kirche errichtet. Sie war ein traditioneller Backsteinbau mit klassischem Langhaus, Turmakzent und klarer Gliederung – ein Kirchenbau, wie er für die wachsenden Ruhrgebietsgemeinden dieser Zeit typisch war. Der Bau diente über Jahrzehnte als geistliches Zentrum des jungen Stadtteils. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche '''schwer beschädigt'''. Bombentreffer zerstörten große Teile des Gebäudes, sodass es nicht mehr genutzt werden konnte. Die Gemeinde wich nach Kriegsende auf provisorische Räume aus – ein Zustand, der viele Jahre anhielt. In den 1950er- und frühen 1960er-Jahren entschied man sich, die alte Kirche '''nicht wiederaufzubauen''', sondern einen '''neuen Kirchenraum''' zu schaffen, der den pastoralen Erfordernissen und liturgischen Entwicklungen der Zeit entsprach. | Die Geschichte der St.-Elisabeth-Kirche beginnt im '''frühen 20. Jahrhundert''', als Bergkamen durch den Bergbau schnell anwuchs. Mit den neuen Zechen kamen viele katholische Arbeiterfamilien in den Ort – und damit der Bedarf nach einer eigenen Pfarrkirche im entstehenden Bergkamen-Mitte. In den '''1920er-Jahren''' wurde an heutiger Stelle die erste St.-Elisabeth-Kirche errichtet. Sie war ein traditioneller Backsteinbau mit klassischem Langhaus, Turmakzent und klarer Gliederung – ein Kirchenbau, wie er für die wachsenden Ruhrgebietsgemeinden dieser Zeit typisch war. Der Bau diente über Jahrzehnte als geistliches Zentrum des jungen Stadtteils. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche '''schwer beschädigt'''. Bombentreffer zerstörten große Teile des Gebäudes, sodass es nicht mehr genutzt werden konnte. Die Gemeinde wich nach Kriegsende auf provisorische Räume aus – ein Zustand, der viele Jahre anhielt. In den 1950er- und frühen 1960er-Jahren entschied man sich, die alte Kirche '''nicht wiederaufzubauen''', sondern einen '''neuen Kirchenraum''' zu schaffen, der den pastoralen Erfordernissen und liturgischen Entwicklungen der Zeit entsprach. | ||
Die Elisabethkirche | Die Elisabethkirche, benannt nach '''St. Elisabeth von Thüringen''', Patronin der tätigen Nächstenliebe, sollte von Anfang an ein Ort sein, der Glauben und soziales Engagement verbindet. | ||
== Architektur == | == Architektur == | ||